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Partnerstädte

Weltoffenheit - auch dies ist ein Merkmal der Stadt Halver

Städtepartnerschaft, Internationale Kontakte oder Schüleraustausch - all das wird in Halver gepflegt.

Partnerstadt Hautmont/Frankreich

Wappen der Stadt Hautmont

Am 25. April 1975 wurden in einem feierlichen Akt die Urkunden zwischen Halver und der französischen Stadt Hautmont ausgetauscht. Die folgenden Jahre waren geprägt von zahlreichen Kontakten auf verschiedenen Ebenen: Feuerwehr, Schulen, Verbände, Musikschule Volmetal, Kirchengemeinden und gemischte Reisegruppen aus Halver und Hautmont besuchten die jeweilige Partnerstadt.

Als besondere Anlässe für die Besuche kristallisierten sich der bekannte Blumencorso in Hautmont und die traditionelle Straßenkirmes in Halver heraus. Die Städtepartnerschaft Halver-Hautmont hat zahlreiche dauerhafte private und freundschaftliche Verbindungen zwischen den Menschen beider Nationen hervorgebracht.

Wichtiger als der offizielle Austausch zwischen den Vertretern der beiden Gemeinden, die letzte Begegnung fand im November 2008 in Hautmont statt, ist das große bürgerschaftliche Engagement, das diese Partnerschaft prägt und gestaltet. Die Begegnungen werden getragen und unterstützt von dem Comité de jumelage auf französischer Seite und dem Arbeitskreis Städtepartnerschaften in Halver.

Zwischen der Ganztagsschule Halver und dem Collège Saint Exupéry besteht seit 2003 ein jährlicher Schüleraustausch, der als Schulprojekt begleitet und deren Kontakte zwischen den Besuchen durch Briefe, mails und sms aufrecht erhalten werden. Auch nutzen die Schüler Veranstaltungen wie z.B. den Halveraner Herbst um zusammen mit französischen Gästen über den Austausch zu informieren.

Die Mitglieder der Feuerwehr pflegen einen regen Austausch mit ihren französischen Kameraden. Neben der Diskussion fachlicher Fragen kommt es auch zu sportlichen Begegnungen beim Tauziehen oder Fußballturnier. Parcours du coeur, von Hautmont übernommen und als alljährliche Frühjahrs-Lauftreff-Eröffnung fortgeführt, ist ein weiteres Stichworte, das eine lebendige Partnerschaft charakterisiert.

Jugendaustausch - Pardess-Hanna Karkur/Israel

Wappen der Stadt Pardess-Hanna

Immer noch etwas Besonderes ist die Freundschaft zur israelischen Tanzgruppe "Hora Aviv Pardess-Hanna Karkur" die seit 1991 besteht. Zu Beginn waren es viele Zufälle, die die Kontakte begründeten, doch der Arbeitskreis "Deutsch-Israelischer Dialog" sorgt seit Jahren erfolgreich für den Fortbestand des Jugendaustauschs.

Seit der ersten Begegnung mit der Folkloregruppe HORA Aviv Pardess Hanna Karkur hat es inzwischen viele mehrtägige Aufenthalte von Jugendgruppen in Halver und Pardess-Hanna gegeben. Es geht insbesondere darum, die Neugier junger Leute zu wecken. Wer lebt in Israel und wie leben die Menschen dort? Wie denken Israelis über Deutsche und Deutschland? Welche Spuren hat die Geschichte hinterlassen, und wie gehen junge Menschen damit um? Die Jugendlichen sollen durch eigenes Erleben eine verständnisvollere und realitätsorientierte Einstellung zu den Fragen von Macht und Gewalt, Recht und Unrecht gewinnen.

Deutsche und israelische Jugendliche sollten auch durch gemeinsame Unternehmungen und Gespräche in den Familien und außerhalb Hemmschwellen überwinden lernen. Toleranz und Verständnis als Grundlagen für ein besseres Miteinander zu gewinnen ist das Ziel. Die Gestaltung und Pflege der Kontakte ist für beide Seiten nicht einfach und mit hohem zeitlichen, personellen und organisatorischen Aufwand verbunden. Dies alles macht jedoch nach übereinstimmender Auffassung Sinn und wird als kleiner, aber wichtiger Beitrag für einen "Deutsch-Israelischen Dialog" empfunden. Dank der vorbildlichen Unterstützung durch zahlreiche Familien auf beiden Seiten ist dieses Projekt jedes Jahr aufs Neue ein Erfolg.

Katrineholm/Schweden

Wappen der Stadt Katrineholm

Halver pflegt gute, partnerschaftliche Beziehungen zur schwedischen Stadt Katrineholm. Vor mehr als 40 Jahren knüpfte die Musikantengilde Halver erste Kontakte zur Volkstanzgruppe der schwedischen Stadt Katrineholm. Musik, Gesang und Tanz - was könnte es Schöneres geben - legten die Basis für eine Städtepartnerschaft, die offiziell am 30. September 1963 begründet wurde. Waren es dann zunächst die "Offiziellen", die mit Besuchen und Gegenbesuchen die Kontakte vertieften, so wussten später auch Vereine, Schulen und Kirchengemeinden den Nord-Süd-Austausch zu genießen. Aupair-Mädchen kamen nach Halver, und blieben - der Liebe wegen.

Auch nachdem der Gemeinderat von Katrineholm im Frühjahr 2012 beschlossen hatte aus finanziellen Gründen die offizielle Partnerschaft zu beenden, besteht nach wie vor ein reger Jugendaustausch zwischen dem Anne-Frank-Gymnasium und der Duvesholmsskolan in Katrineholm. Neben diesen jährlichen Besuchen prägen bürgerschaftliche Verbindungen und Freundschaften aller Altersgruppen die partnerschaftlichen Beziehungen.

Schüleraustausch

Doch auch unterhalb der offiziellen Ebene tut sich in Halver viel Internationales. Reges Hin und Her bestimmt das Verhältnis der Schülerinnen und Schüler des Anne-Frank-Gymnasiums mit der Portsmouth Grammar School im englischen Portsmouth, die Realschule Halver pflegt seit über 20 Jahren einen Schüleraustausch mit dem Collège Jean Mermoz im französischen Fâches Thumesnil.

Schüleraustausch mit Italien am Anne-Frank-Gymnasiums

Der Austausch des Anne-Frank-Gymnasiums mit der Partnerschule ITSOS Marie Curie in Cernusco/Milano erfolgt einmal im Jahr, wobei die italienischen Schülerinnen und Schüler drei Wochen in Deutschland bleiben, während die deutschen Schülerinnen und Schüler zwei Wochen in Italien verbringen. Die Unterbringung erfolgt in den Familien der jeweiligen Austauschpartner.

Generell haben Austauschprogramme den internationalen Austausch und das Kennenlernen anderer Kulturen und ihrer Kulturgüter sowie das Kennenlernen des Lebens in einem anderen Land zum Ziel. Dieses wird bei unserem Austausch mit Italien durch das Leben in den jeweiligen deutschen bzw. italienischen Gastfamilien gewährleistet sowie durch verschiedene Ausflüge, die die Schülerinnen und Schüler während des Austausches im jeweiligen Land machen. In Italien stehen beispielsweise Ausflüge nach Verona, Venedig, Bergamo und Monza auf dem Programm, während unsere italienischen Gäste sich Berlin und Aachen anschauen. Zudem unternehmen sowohl die italienischen als auch die deutschen Gastfamilien mit den ihnen anvertrauten Schülerinnen und Schülern Ausflüge in die jeweilige Umgebung.

Die Schülerinnen und Schüler beider Schulen absolvieren während ihres Aufenthaltes im Gastland ein Betriebspraktikum. Während dieses Praktikums werden nicht nur der Alltag und die jeweilige Arbeit in den Praktikumsbetrieben kennengelernt, sondern auch die Fremdsprachenfähigkeiten der Schülerinnen und Schüler verbessert. Unsere italienischen Gäste lernen bereits seit einigen Jahren Deutsch, während etliche unserer Schülerinnen und Schüler Italienisch als Fremdsprache gewählt haben. Zudem bieten das Praktikum und der Aufenthalt im Ausland den Schülerinnen und Schülern beider Schulen auch die Möglichkeit, ihre Englischkenntnisse anzuwenden und zu verbessern.

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