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Radfahren

Radfahren kann man in jedem Alter und bei jedem Wetter. Die nachstehend beschriebene Fahrradtour ist nichts für völlig "Ungeübte", aber wer sagt denn, dass man nicht auch einmal ein kurzes Stück schieben kann? In diesem Sinne ist es einen Versuch wert, die Umgebung von Halver einmal mit dem Rad zu erkunden. Und so geht's:

Mit dem Rad rund um Halver

Radwanderkarte

Wir starten an der Heesfelder Mühle und fahren die Hälver abwärts zunächst bis zum Heesfelder Hammer, dem heutigen Sägewerk Lampmann. Auf der Straße nach Schalksmühle biegt man links ab Richtung Halver und befindet sich nun schon auf der Trasse der ehemaligen "Schnurre", einer Schmalspureisenbahnverbindung von Schalksmühle nach Halver. Hinter Carthausen wird die Bundesstraße B 229 überquert, über den Wanderparkplatz folgt man dem alten Verlauf der Bahntrasse und biegt auf den Naturlehrpfad ein. Links liegt Bocherplatz, diese alte Hammeranlage war die oberste Wasserkraftanlage am Hälverbach.

Von der ehemaligen Bahntrasse links ab geht es dann hinab zu den Herpiner Teichen und von dort zum Waldfreibad Herpine, einem der schönsten und größten Freibäder in Nordrhein-Westfalen. Nach Überquerung der Bahntrasse geht es dann in Howarde rechts in Richtung Halver-Zentrum, geradeaus über die Remscheider Straße.

Alternativ verbleibt man auf der alten Eisenbahntrasse, die in die Falkenstraße mündet, der man links nach Westen folgt. Am Ende der Falkenstraße geht es links ab Richtung Halver. Hinter der Tankstelle auf der linken Seite geht es rechts in die "Von-Vincke-Straße" in die City von Halver. In der Innenstadt von Halver findet sich ein reiches Angebot von Speisen und Getränken, Eisdiele und vielen Besichtigungsmöglichkeiten, wie z.B. das Heimatmuseum.

Egal was man unternimmt, weiter geht es vom Kulturbahnhof zunächst 100 m rechts und dann links über die Gleise und man folgt dem alten Eisenbahnverlauf nach Radevormwald. Am Oesterberg muss die Bahntrasse kurz verlassen werden, rechts die Straße, dann links auf den Radweg Richtung Anschlag. In der Ortschaft Anschlag angekommen wird die Bahntrasse verlassen, rechts und direkt wieder links geht es zur Ortschaft Im Sumpf und entlang unbefestigter Waldwege Ennepe abwärts.

Alternativ folgt man der Straße links bis zur Kreuzung, wo es rechts nach Schwenke geht. Entlang der Straße fährt man bis Eickerhöh und biegt dort bei der Bushaltestelle rechts ab auf Teerwegen ins Ennepetal. Nach der Brücke geht es links ab, so dass man entlang der Ennepe dem (geschottertem) Wanderweg in Richtung Büchermühle folgt. Von der Büchermühle geht?s die Ennepe abwärts bis zur Bundesstraße B 229. Diese wird kurz rechts und direkt wieder links in Richtung Buschhausen/Löhrmühle gekreuzt. Entlang der Ennepe befinden sich viele alte Mühlen- und Hammeranlangen , wie z.B. die Eichhofermühle die Löhrmühle oder den Nordeler Schleifkotten. Von dort an folgt man dem Verlauf der Ennepe, Richtung Ennepetalsperre bis zum Abzweig Buschhausen, dort befindet sich der Buschhauser Hammer.

Nun kommt die letzte große Anstrengung hoch nach Buschhausen und zum Sportplatz Kreisch. Vom Kreisch aus geht es bis zur Höhenstraße von Breckerfeld nach Halver und dort rechts ab Richtung Halver. Nach 900 m biegt man an der Gaststätte "Zur Krausenbuche" links ab Richtung Schalksmühle. Nach ca. 1 km geht es 2 mal rechts ab Richtung Wiene. Im Bereich Othmaringhausen vor Wiene gibt es noch einmal einen schönen Rundumblick auf das Märkische Sauerland, bevor eine steile Abfahrt ins Hälvertal beginnt. Unten angekommen geht es links und dann wieder rechts zurück zur Heesfelder Mühle.

Infos zur Tour

Höhenprofil der Radstrecke

Tourlänge:
Die Route ist ca. 25 km lang, kann aber an verschiedenen Stellen abgekürzt werden.

Dauer:
Je nach Kondition zwischen einer und 2,5 Stunden

Schwierigkeitsgrad:
normal, eine starke Steigung

Tourbewertung von Dortohea & Klaus Broszies - ADFC 15.04.2010

Grundsätzliche Tourbewertung

  • Eine super fantastische, fast "himmlische" Fahrradtour, landschaftlich und von den "Herausforderungen" her - insgesamt eine Genusstour!!!
  • Nach unserer Beurteilung auch für Familien mit Kindern ab 10 Jahren geeignet - natürlich mit entsprechenden Erholungspausen, die an den unterschiedlichen Naturgegebenheiten zu einem Erlebnis werden.
  • Selbstverpflegung und Getränke sollten für die 25,5 km - bei gemütlicher Fahrweise und entsprechenden Pausen (mit Familie) - ein Zeitrahmen von 3,5 - 4,5 Stunden eingeplant werden (die Besichtigungsmöglichkeiten nicht berücksichtigt), einfach weil die Tour so interessant ist.
  • Selbstverpflegung deshalb, weil die Versorgungsmöglichkeiten unterwegs nicht stark vertreten sind - außer in Halver, zum Beginn der Tour (nach ca. 6 km).

    Allgememeiner Deutscher Fahrradclub e.V.

Interesse?

Die Radwanderkarte erhalten Sie beim Ansprechpartner der Stadt.

Links und Downloads

GPS-Touren für das Rad rund um Halver
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