X

Landesweiter Warntag

Am 12. März 2026 findet in Nordrhein-Westfalen der landesweite Warntag statt. 

Dieser dient einerseits dazu, die Bevölkerung für das Thema Warnung zu sensibilisieren und andererseits die Warninfrastruktur zu testen. Dazu werden um 11:00 Uhr die kommunalen Warnkonzepte erprobt und alle örtlichen Warnmittel ausgelöst. Zusätzlich kann die Probewarnung zum Beispiel über Sirenen, Lautsprecherfahrzeuge oder auch über Social-Media verbreitet werden. Darüber hinaus wird das Lagezentrum der Landesregierung um 11:00 Uhr das Modulare Warnsystem und alle
damit verbundenen Warnmittel (Medienanstalten, Warn-Apps wie NINA, die Stadtwerbetafeln der Firmen Ströer und Wall und auch Cell-Broadcast) auslösen.
Wir möchten Ihnen mit diesem Schreiben die Möglichkeit geben, auch Ihre nachgeordneten Behörden über den Warntag in Kenntnis zu setzen,
um etwaige Störungen in Betriebsabläufen minimieren zu können.

Das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration und das Ministerium für Schule und Bildung sind - aufgrund ihrer besonderen Betroffenheit - mit gesondertem Schreiben unterrichtet worden.

Adolf Schönnenbeck


Adolf Schönnenbeck
Maler, Professor an der Kunstakademie in Düsseldorf

Auf einem Bauernhof in der Gemeinde Halver geboren, blieb der begabte Bauernjunge auch in seinem gesamten Leben seiner sauerländischen Heimat in seiner Lebensart und Kunst treu. Von 1880 - 1886 besuchte er die Rektoratsschule in Halver. Dort erkannte man frühzeitig seine Begabung, schickte ihn auf die Kunstakademie in Düsseldorf.

Später lehrte er selbst 27 Jahre als Professor an dieser Kunstakademie, lebte aber die meiste Zeit unter den Bauern seiner sauerländischen Heimat. Hier malte und zeichnete er die Menschen bei ihrer Arbeit und in ihrer täglichen häuslichen Umgebung, einer von ihnen: ein knorriger, schrulliger, zuweilen kauziger Mann, motivisch und in seiner künstlerischen Perspektive verwandt mit dem bayerischen Maler Wilhelm Leibl.

Nachkriegszeit

1943 in Düsseldorf ausgebombt, lebte er eine kurze Zeit bei seinem Bruder in Strehlen (Schlesien). Von dort flüchtete er beim Angriff der Roten Armee auf Breslau nach Langensalza (Thür.) zu seiner Tochter. In den letzten Jahren seines Lebens fand Schönnenbeck zurück in die Nachbarschaft seines märkisch-sauerländischen Ursprungs, ins Bergische Land. 1965 starb er, 95-jährig, im Altersheim in Waldbröl.

In vielen Museen

In seinem Gesamtwerk vereinigen sich naturalistische, impressionistische, teilweise auch expressionistische Stilzüge zu einer "Naturgeschichte der märkisch-sauerländischen Menschen". Viele seiner Gemälde, Zeichnungen, Porträtstudien und Lithografien befinden sich heute in Privatbesitz oder sind verteilt auf Museen in Düsseldorf, Köln, Mülheim/Ruhr und Wuppertal.

Wichtige Informationen
Termin buchen
Serviceportal
Kontakt