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Landesweiter Warntag

Am 12. März 2026 findet in Nordrhein-Westfalen der landesweite Warntag statt. 

Dieser dient einerseits dazu, die Bevölkerung für das Thema Warnung zu sensibilisieren und andererseits die Warninfrastruktur zu testen. Dazu werden um 11:00 Uhr die kommunalen Warnkonzepte erprobt und alle örtlichen Warnmittel ausgelöst. Zusätzlich kann die Probewarnung zum Beispiel über Sirenen, Lautsprecherfahrzeuge oder auch über Social-Media verbreitet werden. Darüber hinaus wird das Lagezentrum der Landesregierung um 11:00 Uhr das Modulare Warnsystem und alle
damit verbundenen Warnmittel (Medienanstalten, Warn-Apps wie NINA, die Stadtwerbetafeln der Firmen Ströer und Wall und auch Cell-Broadcast) auslösen.
Wir möchten Ihnen mit diesem Schreiben die Möglichkeit geben, auch Ihre nachgeordneten Behörden über den Warntag in Kenntnis zu setzen,
um etwaige Störungen in Betriebsabläufen minimieren zu können.

Das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration und das Ministerium für Schule und Bildung sind - aufgrund ihrer besonderen Betroffenheit - mit gesondertem Schreiben unterrichtet worden.

Alfred Jung stammte aus einer alten westfälischen Schmiedefamilie und folgte der familiären Tradition: Er lernte und studierte in Burg und später in Brüssel, erlebte den l. Weltkrieg als Soldat und übernahm danach den väterlichen Betrieb, den er zu einem bedeutenden Betrieb (Gesenkschmiede) ausbaute.

Alfred Jung war in mehreren Fachverbänden aktiv tätig, war Initiator des Deutschen Schmiedemuseums, führendes Mitglied im Kuratorium der Forschungsstelle für Gesenkschmieden an der TH Hannover, Führungsmitglied im VDI und im Industrieverband Deutscher Schmieden. Nebenbei engagierte er sich im Gemeinderat und Kreistag.

Heimatforschung

Zu seinem 65. Geburtstag erhielt er das Bundesverdienstkreuz l. Klasse. Im Alter von mehr als 70 Jahren übergab er die Firmenleitung an seinen Schwiegersohn. Fortan widmete er sich seinem - aus Zeitmangel zurückgestellten - zweiten großen Interessenschwerpunkt, der Heimatforschung.

Seine Orts- und Flurnamensammlung, die Chronik der Entstehung der Halveraner Kirche und der Geschichte der Gemeinde fasste er in zahlreichen Veröffentlichungen zusammen. Besonders zu nennen sind in den "Altenaer Beiträgen", Bd. 7, "Die Orts-, Flur- und Gewässernamen des Amtes Halver" (1972) und im Bd. 13, "Halver und Schalksmühle - Untersuchungen und Gedanken zur Siedlungsgeschichte des Amtes Halver, eines alten Kirchspiels im sächsisch-fränkischen Grenzraum"(1978).

Industriegeschichte

Alfred Jungs große Leidenschaft war auch die Pflege seines geliebten "Platts" und des Landschaftsschutzes seiner Heimat.

Kurz vor seinem Tode hatte er im Manuskript noch ein Werk über die Industriegeschichte seines Heimatkreises fertig gestellt. Unter dem Namen "Die Geschichte der gewerblichen Tätigkeit und Industrie in den Gemeinden Halver und Schalksmühle", wurde das Werk nach seinem Tod veröffentlicht.

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