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Landesweiter Warntag

Am 12. März 2026 findet in Nordrhein-Westfalen der landesweite Warntag statt. 

Dieser dient einerseits dazu, die Bevölkerung für das Thema Warnung zu sensibilisieren und andererseits die Warninfrastruktur zu testen. Dazu werden um 11:00 Uhr die kommunalen Warnkonzepte erprobt und alle örtlichen Warnmittel ausgelöst. Zusätzlich kann die Probewarnung zum Beispiel über Sirenen, Lautsprecherfahrzeuge oder auch über Social-Media verbreitet werden. Darüber hinaus wird das Lagezentrum der Landesregierung um 11:00 Uhr das Modulare Warnsystem und alle
damit verbundenen Warnmittel (Medienanstalten, Warn-Apps wie NINA, die Stadtwerbetafeln der Firmen Ströer und Wall und auch Cell-Broadcast) auslösen.
Wir möchten Ihnen mit diesem Schreiben die Möglichkeit geben, auch Ihre nachgeordneten Behörden über den Warntag in Kenntnis zu setzen,
um etwaige Störungen in Betriebsabläufen minimieren zu können.

Das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration und das Ministerium für Schule und Bildung sind - aufgrund ihrer besonderen Betroffenheit - mit gesondertem Schreiben unterrichtet worden.

"Es bleibt dies Eine nur allein: ein einfach guter Mensch zu sein!"

So ließe sich das Leben des sauerländischen Heimatdichters Kuhne auf eine allgemein verbindliche und griffige Formel bringen.

Seine Eltern stammten aus Halver, er selbst wurde in Lüdenscheid geboren, ging dort zur Volksschule und bis 1909 ins Gymnasium, 1915 - 1947 war er Volksschullehrer, danach Realschullehrer in Halver bis zu seiner Pensionierung 1959.

Gedichte und Kurzgeschichten

Bereits in seinen jungen Jahren verfasste er Gedichte und Kurzgeschichten und veröffentlichte sie in Zeitschriften, Kalendern und Kleindruckerzeugnissen. In seinen Schriften widmete er sich insbesondere den Menschen und der Natur seiner sauerländischen Heimat und pflegte dabei sein Faible und seine Begabung für die plattdeutsche Mundart. Sein Stil und seine Sprache waren geradlinig, verständlich und einfach, in seiner Grundhaltung stand er "auf den Schultern seiner Vorfahren", blieb er seiner Heimat verbunden. Neben seiner pädagogischen Amtstätigkeit und seinen umfangreichen schriftstellerischen Werken sammelte und veröffentlichte er volkskundlich Bedeutsames.

Pädagogische Werke

Sein dichterisches Schaffen begann er mit pädagogischen Werken, die Fibel "Gute Freunde", 1928 das Lesebuch "Meine Heimat - Volkskundliches aus dem Sauerland" und sein Heimatbuch "Buch der Bergstadt Lüdenscheid" wurden fast zu unterrichtlichen Standardwerken der 20er Jahre. In weiten Kreisen bekannt wurde er durch seine Hörspiele über Lüdenscheid und das Sauerland. Große Verbreitung fanden sein Mundartspiel "Dat Mäeken van Lünsche un de Schlange" und die Bearbeitung von Fritz Lindes: "Hiarkelmai".

Lyrik, Prosa, Mundart

Sein Gesamtwerk umspannt die große Palette des Lyrischen, der Prosa und des Mundartlichen. Für seinen Roman in Mundart "De soziale Froge - Bat sall uut Caatsen wäen?", einem Roman über die sozialen Probleme im Hälvertal, erhielt er höchstes Lob von Thomas Mann. Zu diesem Werk entwarf er selbst das Cover und die 70 Zeichnungen. Bestsellererfolge in Mundartdichtung wurden seine Erzählungen "Geigenmännlein", ein Kinderbuch, das Spätwerk mit den Erzählungen "Lechterstunne" und das Weihnachtslesebuch "Rings ümme diän Christboum".

Gemeinschaftswerk

Gemeinsam mit Heinz Steguweit, Hermann Lausberg ("Menelaus"), zwei Autoren aus Halver, und fünf anderen Schriftstellern aus dem Sauerland schrieb er mit an dem Sammelwerk "Weggefährten", in dem von jedem der Herausgeber die bekanntesten literarischen Beiträge zusammengefasst wurden. In diesem Sammelband bietet sich dem interessierten Leser ein originärer Einblick in das Schaffen der heimischen Dichter in Lyrik, Prosa und Dialektdichtung.

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